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Zukunft von Spielgemeinschaften in der KOL Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Samstag, 20. Juni 2015

Liebe Mitglieder, Fußballer der Spielgemeinschaft und Fans beider Vereine,

die aktuellen Ereignisse bezüglich der Publikationen des Vorstandes des KFV Anhalt hinsichtlich der Zukunft der Spielgemeinschaften in der KOL und der Mitteldeutschen Zeitung Dessau vom 11. Juni 2015 zwingen uns zu diesem ungewöhnlichen Schritt.

Wir, die Vertreter beider Vereine, wurden von den aktuellen Entwicklungen völlig überrascht  und sind maßlos verärgert.

Wir haben uns ja schon daran gewöhnt, im KFV nicht besonders beliebt zu sein. So haben wir es mit einem müden Lächeln quittiert, dass wir bei der Aufstiegsregelung der Kreisklasse im letzten Jahr  übergangen worden. Aber das so eine existenzielle Entscheidung für den Fußball in unserer Region einfach so gefällt wurde, ohne mit uns jemals Rücksprache zu halten, ist für uns ein harter Schlag.

Wir haben uns in den beiden letzten Jahren durch die Spielgemeinschaft eine Basis geschaffen,  in der höchsten Klasse des Kreises Fußball zu spielen. Jeder von euch weiß, wie schwierig es war, beide Vereine von dieser einzig richtigen Lösung zu überzeugen und wieviel Skepsis uns aus dem Umfeld entgegengebracht wurde. Die Derbys beider Mannschaften waren immer der Höhepunkt im Sportjahr.

Wir haben uns gefreut, wie harmonisch das Zusammenspiel in den Mannschaften und bei den sportlichen Verantwortlichen auf Augenhöhe war und ist.

Der Grund für die Spielgemeinschaft ist ganz simpel und heißt Demografie und nicht Wettbewerbsverzerrung, wie man uns nun unterstellt (siehe MZ). Ein Blick auf die aktuelle Tabelle der KOL reicht dazu aus.

Die führenden Personen, die jetzt unserer Spielgemeinschaft in der KOL  im Jahr 2016/17 den Garaus machen wollen, waren genau die Personen, die uns bei dieser Entwicklung tatkräftig unterstützt und es wohlwollend begleitet haben.

Die aktuelle Entwicklung widerspricht jedem Bemühen der Vereine im ländlichen Raum, den Spielern bei Wahrung der örtlichen Identität die Möglichkeit zu geben, Leistungsfußball zu leben und nicht dem modernen Söldnertum zu erliegen.

Wir möchten euch bitten, uns die Chance zu geben, im nächsten Jahr an einer Lösung zu arbeiten.  Trotz der aktuellen Querschüsse seitens des Vorstandes unseres Verbandes wollen wir eine Existenz des Fußballes in unseren Ortschaften gewährleisten und werden die begonnenen Maßnahmen zur Verbesserung der Spiel- und Trainingsmöglichkeiten konsequent weiterführen.

Unsere Gedanken zum Zeitpunkt der Veröffentlichungen zu möglichen Entwicklungen im nächsten Jahr unmittelbar vor Beginn der Transferperiode sind leider nicht druckreif, können aber jederzeit im persönlichen Gespräch erfragt werden.

Bleibt uns treu. Wir arbeiten an Lösungen, so wie wir es immer getan haben.

Die Verantwortlichen beider Vereine.

 
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